Ein Prompt ist die Anweisung an ein KI-System. Wie gut die Antwort ausfällt, hängt weniger vom Modell ab als davon, wie präzise gefragt wird. Diese vier Seiten führen von den Grundlagen bis zu einsatzfertigen Vorlagen.
Dasselbe Modell liefert bei identischer Aufgabe völlig unterschiedliche Ergebnisse, je nachdem wie die Anfrage formuliert ist. Ein knapper Ein-Zeiler erzeugt allgemeine Antworten, eine Anweisung mit Rolle, Kontext, Ziel und Format erzeugt Ergebnisse, die direkt verwendbar sind.
Schwach
Schreib mir einen Text über unsere Firma.
Deutlich besser
Du bist Texter für ein IT-Systemhaus mit acht Mitarbeitenden.
Schreibe einen Absatz von 90 bis 110 Wörtern für unsere Startseite.
Zielgruppe: Geschäftsführungen von Handwerksbetrieben mit 10 bis 50 Beschäftigten.
Ton: sachlich, ohne Superlative, keine Ausrufezeichen.
Inhalt: Betreuung von Netzwerk, Backup und Arbeitsplätzen; Reaktion innerhalb von vier Stunden.
Gib nur den fertigen Absatz aus, ohne Einleitung.
Der zweite Prompt nennt Rolle, Zielgruppe, Länge, Ton, Inhalt und Ausgabeformat. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Textvorschlag, den man neu schreiben muss, und einem, den man nur noch prüft.
Kapitel 1
Woraus ein guter Prompt besteht: Rolle, Aufgabe, Kontext, Format, Beispiele und Abgrenzung – mit Bausteinen zum Nachbauen.
Kapitel 2
Zero-Shot, Few-Shot, Chain-of-Thought, Rollenprompts, Kontextanreicherung, Iteration und Selbstprüfung.
Kapitel 3
Zwölf fertige Prompt-Vorlagen für den Büroalltag: E-Mail, Angebot, Protokoll, Recherche, Auswertung und mehr.
Kapitel 4
Die häufigsten Fehler beim Prompten, was dabei schiefgeht und welche Angaben besser nicht in ein KI-Werkzeug gehören.